Hier finden Sie die Aktivitäten anlässlich der Sanierung, 

aufgeführt in monatlichen Blocks...

Unterhalb des Themas 'Baumaßnahmen' finden Sie alle Infos zum Thema 'Nebengebäude' und die offiziellen Presseerklärungen zum Projekt

März 2024

 Alte Vitrinen werden ausgebaut

letzte Ausräumarbeiten u.a. von alten Schränken, Unrat und alten Verkleidungen im hölzernen Dachboden

 Gebälk des Dachbodens

Februar 2024

hinterer Teil des Museums:  Sockel komplett verfugt und Fundament mit Split verfüllt

rechte Seite des Museums: Sockel komplett verfugt und Fundament mit Split verfüllt


Januar 2024

Kompletter Baubeginn nach Angaben der "Sprinkenhof AG" im ersten Quartal 2024.. 



Dezember 2023

Fenster zum Gewölbekeller

Ausbesserung und Verfugen der Aussenfassade fast abgeschlossen

Erdreich bereits verfüllt

Oktober 2023

Die Baumaßnahmen an der Außenfassade haben begonnen. Die Fugen im Mauerwerk werden erneuert, Steine ersetzt und rund um die Rückfassade werden die Mauern trockengelegt.


Januar 2023

Endlich, nach 3 Jahren Stillstand und geschlossenem Museum, haben jetzt  die Arbeiten zur Sanierung begonnen. Zunächst wurden die Exponate vom Dachboden gereinigt (waren durch Holzschutzmittel leider kontaminiert) und im Januar/Februar in eine Lagerhalle abtransportiert. Dort sind sie trocken und sicher untergebracht, bis sie wieder zurück ins Museum gebracht werden. Hier sollen sie mit einem neuen Konzept und neuer Gliederung unter Zuhilfenahme moderner Präsentationstechniken unseren Besuchern gezeigt werden. Der "Umzug" dauert eine Woche: 2 LKW, 14 Helfer sind dabei. Unser Vorstand war immer vertreten um die Exponate, sie sind Eigentum des Vereins, sicher auf den Transport zu bringen.

Dezember 2022

Mit einer großen Pressekonferenz und der Teilnahme aller Verantwortlichen der Sanierung soll der Baubeginn verkündet werden. Dazu wurde eine große Bautafel aufgestellt, die die frohe Kunde den Wilhelmsburgern präsentiert.

Oktober 2019

Uns wird mitgeteilt, das das Gebäude Anfang 2020 geräumt wird. Daraufhin stellten wir alle Planungen für die Saison 2020 ein. Alle geplanten Kulturveranstaltungen werden abgesagt. Das Museum bleibt von diesem Zeitpunkt an geschlossen. 


Das Nebengebäude

Neben dem Museumshaus befindet sich ein kleines Nebengebäude, das ebenfalls seit Jahren leer steht. Auch dieses muss saniert werden! Im Rahmen der Neuausrichtung des Museums und der Erweiterung durch den Veranstaltungssaal sowie die neu geplante Abteilung 'FLUT' bleibt kein Platz mehr für unsere Bibliothek und das umfangreiche Archiv. Beides soll vermehrt auch für Publikum zugänglich sein. 
Wir sehen keine andere Möglichkeit, als dafür das Nebengebäude zu verwenden. 
Nichts liegt näher (direkt am Museum!), als dieses Gebäude in die Museumskonzeption einzugliedern.

Nun gibt es hierzu leider verschiedene Auffassungen. Unser Standpunkt ist klar für das Nebengebäude. Aber von Seiten der Stadt als Eigentümer der Immobilien ist die Einbeziehung der Sanierung des Nebengebäudes noch nicht in den Sanierungsplan einbezogen, obwohl dies ursprünglich eingeplant war. Die Mittel, die bisher beschlossen wurden, sind nur für das Haupthaus bestimmt. Wir versuchen seit Jahren das zu ändern und hoffen, dass sich neue Mittel finden, um unseren Wunsch zu verwirklichen. 


Anbei sehen Sie eine kurze Filmdokumentation (NDR) über den Beginn des Sanierungsprojektes und der Problematik Nebengebäude..

Presse-Erklärung zur Grundsanierung

Kulturelle Orte bewahren:
Sanierung Museum Elbinsel Wilhelmsburg gestartet!
Gemeinsame Presseerklärung am 09.12.2022

 

Nach langem Ringen um Planung und Finanzierung haben heute Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Sprinkenhof-Geschäftsführer Jan Zunke, der 1. Vorsitzende des Vereins Museum Elbinsel Wilhelmsburg e. V., Gerd Nitzsche, sowie als Vertreterin vom Bezirksamt Hamburg-Mitte, Petra Lill, über den Beginn der Sanierungsarbeiten des denkmalgeschützten Museum Elbinsel Wilhelmsburg informiert. Notwendig sind die denkmalgerechten Umbau- und Instandsetzungsarbeiten auf Grund einiger Schäden am Haus und der erforderlichen Anpassungen an eine zeitgemäße und nachhaltige Nutzung. Damit wird sichergestellt, dass das historische Gebäude langfristig für die kommenden Generationen erhalten werden kann und dem Verein eine langfristige Perspektive für die museale und ehrenamtliche Arbeit gegeben wird. Unter anderem ist geplant, die Flutkatastrophe von 1962 künftig in das Museumskonzept aufzunehmen und damit das erste Hamburger Flutmuseum zu schaffen.
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trotz Kälte erlebten wir eine warmherzige Pressekonferenz, siehe auch die einzelnen Statments im Anschluss (unterhalb der  Neuigkeiten) 

von links: Hr. Jan Zunke (Sprinkenhof Gmbh), Fr. Steffi Keller (LIG Hamburg), Hr. Dr. Andreas Dressel (Finanzsenator), Hr. Gerd Nitzsche (MEW), Fr. Petra Lill (Bez.-Mitte), Dirk Kienscherf (Franktionsvorsitzender SPD Bürgerschaft)

von links:  Gerd Nitzsche (MEW 1. Vorsitzender), Michael Weinreich (Bürgerschaft), Andreas Dressel (Finanzsenator), Dirk Kienscherf (Franktionsvorsitzender SPD Bürgerschaft), Manfred Voss (Architekt)

Das sanierungsbedürftige Gebäude soll denkmalgerecht instandgesetzt werden, um eine perspektivische und zeitgemäße Nutzung ermöglichen zu können. Die ursprüngliche Planung aus dem Jahre 2020 konnte wegen fehlender Finanzierungsmöglichkeiten aus dem Bundesprogramm leider nicht realisiert werden, so dass die Sanierung neu überplant werden musste. Durch diverse Anpassungen der grundlegenden Gebäudeauslegung hinsichtlich neuer Überlegungen zum Umgang mit Denkmalschutz, energetischer Gebäudeoptimierung und brandschutztechnischer Belange konnte nun eine Planung erarbeitet werden, welche dem neuen Budgetrahmen gerecht werden kann. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rd. 5,9 Mio. Euro brutto.  

Fotos vom Verpacken und Abtransportieren aller Exponate in eine sichere Lagerhalle.

Presseerklärungen der Verantwortlichen:


Dr. Andreas Dressel, Finanzsenator: „Was lange währt, wird endlich gut. Es war uns als Senat wichtig, im Jahr des 60. Jahrestages der furchtbaren Sturmflut 1962 auch den Startschuss für die dringend notwendige Sanierung des Elbinselmuseums geben zu können. Dadurch, dass die Sanierung aus Bundesmitteln nicht förderfähig ist, musste nach dem Grundsatz ´design to Budget´ eine neue Sanierungsplanung angefertigt werden. Diese setzen wir jetzt um und schaffen damit einen würdigen Rahmen auch für Informieren und Gedenken an die Flutkatastrophe von 1962. Mein Dank geht an Sprinkenhof, LIG und Bezirksamt für Begleitung und Umsetzung sowie an den Museumsverein MEW e.V. für die Geduld.“

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Sanierung des ehemaligen Wilhelmsburger Amtshauses ist ein Glücksfall für die Stadt. Gemeinsam schaffen wir es, das Denkmal in Kirchdorf dauerhaft zu erhalten und können hier künftig authentisch die Geschichte der Elbinseln erzählen. Ich danke dem Verein, ohne dessen Engagement dies nicht möglich gewesen wäre, und der mit dem Museum die Vergangenheit der Elbinsel lebendig hält.“
Bis zur Neueröffnung bleibt das Haus geschlossen. Eigentümer und Bauherr ist der zur Finanzbehörde gehörende Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG). Die Umsetzung übernimmt die Sprinkenhof GmbH als zentrale gewerbliche Immobiliengesellschaft der Freien und Hansestadt Hamburg und ist mit der Projektsteuerung der Baumaßnahmen beauftragt.

Jan Zunke, Geschäftsführung Sprinkenhof GmbH: „Wir freuen uns, ein weiteres denkmalgeschütztes Gebäude der Stadt Hamburg umfassend zu sanieren und zu modernisieren, um dieses wert- und nachhaltig für den Verein Museum Elbinsel e.V. als musealen Ort langfristig nutzbar zu machen. Wir danken allen Projektbeteiligten für die gute Zusammenarbeit und wünschen einen weiterhin erfolgreichen Verlauf der anstehenden Sanierung.“

Steffi Keller, Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen: „Wir freuen uns, dass nun gemeinsam ein tragfähiges Konzept entwickelt werden konnte und umgesetzt wird. Dieses stellt sicher, dass diese in vielerlei Hinsicht wertvolle Immobilie wieder vollständig genutzt werden kann und ihre Substanz nachhaltig erhalten bleibt. So leisten wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung dieser kulturhistorischen Einrichtung.“

Petra Lill, Bezirksamt Hamburg-Mitte: „Mit der Sanierung erhält die Sammlung des Museums einen modernen zeitgemäßen Rahmen in den altehrwürdigen Mauern unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Im kommenden Jahr sind Gespräche des Bezirksamts Hamburg-Mitte zusammen mit dem Museumsverein und der Behörde für Kultur und Medien über ein neues Betriebs- und Trägerkonzept geplant, das nach der Wiedereröffnung des Museums eine langfristige Absicherung des Betriebs gewährleisten soll. Wir danken dem Verein für sein Engagement und die hervorragende Arbeit zur Dokumentation und Präsentation der Wilhelmsburger Alltagsgeschichte und werden jetzt zusammen mit dem Verein weitere neue Kapitel in der Geschichte des Museums Elbinsel Wilhelmsburg schreiben.“
Das Museum Elbinsel Wilhelmsburg (MEW) wurde im Jahr 1907 gegründet und ist seit mehr als 50 Jahren im Amtshaus untergebracht. Der Gewölbekeller von 1620 sowie Teile vom Burggraben des Schlosses sind noch vorhanden und können besichtigt werden. Ziel ist es, die wertvollen Befunde an Wand und Böden sowie diversen Einbauten zu sichern und nach der Sanierung zeigen zu können.

Gerd Nitzsche, 1. Vorsitzender des Vereins Museum Elbinsel Wilhelmsburg (MEW): „Seit über 50 Jahren haben wir das Museum ehrenamtlich betrieben und seit sechs Jahren haben wir uns um eine Sanierung und Neugestaltung des Museums bemüht. Aber wir haben durchgehalten und begrüßen den Anfang der Baumaßnahmen sehr. Der engere Budgetrahmen aufgrund der nicht verfügbaren Bundesmittel hat auch zu Einschränkungen bei den Maßnahmen geführt. Wichtig aber ist, dass das Museum in ein paar Jahren wieder in neuem Glanz die Geschichte von Wilhelmsburg zeigen kann. Was wir uns noch wünschen, ist, dass das Nebengebäude noch in die Baumaßnahmen einbezogen wird. Für das Archiv, die Bibliothek und Teile des Depots wird es dringend benötigt. Mit der Auslagerung dieser Teile würde im Haupthaus genug Ausstellungsfläche, gerade für die Flutausstellung von 1962, zur Verfügung stehen. Wir hoffen im weiteren Verfahren auf eine Finanzierung auch des Nebengebäudes, die der Verein gern mittragen würde.“
Das Museum wird ehrenamtlich vom Museum Elbinsel Wilhelmsburg e. V. (MEW) betrieben. Pro Jahr haben in der Vergangenheit mehr als 10.000 Besucher das Haus besucht. Darüber hinaus hat die kulturhistorische Einrichtung auch für den Nachwuchs der Region eine hohe Bedeutung. Jedes Jahr nutzen etwa 100 Vorschul- und Grundschulklassen das Museum im Rahmen der Heimatkunde für verschiedene Führungen und regionale Aktivitäten. Das MEW ist auch ein fester Bestandteil der Kulturszene und veranstaltet regelmäßig kulturelle Veranstaltungen wie z. B. Lesungen, Liederabende und kleine Theaterstücke.